Trierer Adventskalender 2017

Eine Aktion der Lions-Clubs Trier, Trier-Basilika und LEO zu Gunsten sozialer Projekte in der Stadt

In diesem Jahr werden wir mit Ihrer Hilfe die drei aufgeführten Projekte unterstützen und danken herzlich allen Spendern und Sponsoren.


In der Katholischen Familienbildungsstätte Remise begegnen sich alle Menschen.

Begleitung und Unterstützung von Familien in Alltagssituationen.

Der interkulturelle Eltern-Kind-Treff ist eine Begegnungsmöglichkeit für Eltern, Großeltern und Kinder unterschiedlicher Nationalitäten. Das Angebot bietet Groß und Klein einen geschützen Rahmen zum sozialen Lernen.

Wir leisten einen aktiven Beitrag für ein besseres Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturkreise und fördern die Integration von Menschen aus anderen Ländern. Menschen mit einer anderen Muttersprache haben hier die Möglichkeit, sich in der deutschen Sprache zu üben und die Kinder können bereits erste Deutschkenntnisse erwerben. Durch Begegnung und gegenseitiges Kennenlernen wird ein Prozess des interkulturellen Lernens in Gang gesetzt, welcher die Integration erleichtert und den Geist einer interkulturellen Gesellschaft stärkt.

Die Kath. Familienbildungsstätte Remise ist eine anerkannte Familienbildungsstätte in der Von-Pidoll-Straße 18 im Stadtteil Ehrang / Quint. Der interkulturelle Eltern-Kind-Treff findet dienstags in der Remise sowie montags und freitags im Bürgerhaus Ehrang statt.

Nähere Informationen zur Remise sowie den Angeboten unter Telefon 0651/64895 oder info@fbs-remise.de


Trierer Tafel des Sozialdienstes katholischer Frauen in Trier

Der SkF Trier ist seit dem Jahr 2001 Träger der Trierer Tafel.

Im Laufe der Jahre hat der SkF die Tafel zu einer Institution entwickelt, die mehr tut als überschüssige Lebensmittel an bedürftige Menschen zu verteilen.

Ziel der Arbeit ist es, die Menschen dazu in die Lage zu versetzen ein unabhängiges und selbstständiges Leben zu führen. Hierfür bietet der SkF umfassende Beratungsangebote im Kontext der Tafelarbeit an. Da der laufende Betrieb der Trierer Tafel ausschließlich aus Spendengeldern finanziert werden muss, ist der SkF dringend auf finan-zielle Unterstützung angewiesen.

Insgesamt müssen für Miete, Fahrzeuge, Versicherungen, Unterhalt der Räumlichkeiten, Fahrtkosten, uvm ca. 60.000,00 € pro Jahr an Spenden gesammelt werden. Die Spenden werden nicht für den Zukauf von Lebensmitteln eingesetzt. Dies ist uns sehr wichtig, da wir ausschließlich Lebensmittel weiter geben, die ansonsten vernichtet würden. Bevor diese ausgegeben werden, wurden sie von den ehrenamt-lichen MitarbeiterInnen in der Ausgabestelle in der Weberbach sorgfältig sortiert und geprüft.

Der Betrieb der Trierer Tafel kann nur durch dieses Engagement gewährleistet werden. Der SkF selbst verfügt über keinerlei freien Mittel, um diese Aufgabe zu bewältigen.

Wir danken allen Spendern von Herzen für ihre Unterstützung!

Regina Bergmann
Geschäftsführerin


RSC-Rollis 1985 TRIER e.V. - ein Rollstuhlsportverein stellt sich vor!

Rollstuhlsport ist nicht nur ein motivierendes Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfangebot für Körperbehinderte, die ständig auf den Gebrauch eines Rollstuhles angewiesen sind, sondern er spricht seit einigen Jahren in zunehmendem Maße auch all jene an, die sich nur zum Sporttreiben in den Rollstuhl setzen. Besondere Bedeutung kommt dem Rollstuhlsport in der Rehabilitation von Früh- und Spätbehinderten zu. Er wird an Kliniken, Schulen für Körperbehinderte und Berufsförderungswerken erlernt und therapeutisch genutzt. Wünschenswert ist die Fortsetzung der Sporttherapie auch nach dem Verlassen der jeweiligen Rehabilitationseinrichtung, da sie wie kaum ein anderes Mittel Folgeerkrankungen wirksam vorbeugt.

Wie jeder andere Sport fördert Rollstuhlsport nicht nur den körperlichen Zustand des Behinderten, er vermittelt ihm auch Erfolgs- und Gemeinschaftserlebnisse, führt ihn aus der Isolation heraus und fördert seine Integration in die Gesellschaft.

Um allen interessierten Behinderten die vielfachen Vorteile des Rollstuhlsports auch in der Region Trier zugänglich zu machen, wurde 1985 von Rollstuhlsportlern der RSC-Rollis ‘85 Trier e.V. gegründet. Vorrangiges Ziel des RSC ist es, den Rollstuhlsport auf breitester Basis zu fördern. Das geschieht insbesondere durch ein vorhandenes, vielfältiges Sportangebot, aber auch durch Beratung und Information der Vereinsmitglieder (u.a. Übungs-, Lehrgangs- und Wettkampfveranstaltungen, sowie Durchführung gezielter Öffentlichkeitsarbeit).

Ca. 140 Mitgliedern des RSC werden die Sportarten: Basketball, Leichtathletik, Tischtennis, Kinder-/Jugendsport und nicht zuletzt vielfältige Formen der Gymnastik und einfache Bewegungsspiele angeboten. Jeder sollte die Sportart wählen können, die ihm am meisten Spaß macht, gleich, ob er sie im Sinne der Gesamtvereinbarung der Reha-Träger oder als Breiten- und Leistungssport betreiben will. Der Durchführung und Förderung des Breitensports – mit seiner Betonung der Erhaltung der Gesundheit und des Erlebens von Geselligkeit – gilt die besondere Aufmerksamkeit des Vereins. Neue Sportarten werden nach Möglichkeit und bei Bedarf in das Sportangebot aufgenommen. Im übrigen bemüht sich der RSC um Motivierung der noch abseits Stehenden zur regelmäßigen sportlichen Betätigung! Für diejenigen Sportler, die besondere Leistungen erbringen wollen, werden Trainingsmöglichkeiten, sowie nationale und internationale Wettkämpfe angeboten.

Die großartigen Leistungen dieser Sportler sind ein Beispiel dafür, welche Probleme der Wille des Menschen überwinden kann. Sie werden dadurch zum Ansporn und Vorbild auch für andere. Sportlich faires Verhalten hat beim RSC-Rollis einen hohen Stellenwert. Grundsatz ist, daß faires Spiel und sportliche Haltung zumindest gleichrangig sind wie das Erzielen von Siegen und Rekorden.